Weserversalzung
16. Februar 2015

Die Weserversalzung – Ein riesiges Problem

hol

VERANSTALTUNGSHINWEIS

Der Düngemittelkonzern Kali & Salz (K+S) betreibt seit Jahrzehnten Kalibergbau in Thüringen und Hessen zur Düngemittelherstellung. Das beim Kaliabbau anfallende Abfallsalz leitet der Konzern zu großen Teilen als Salzlauge in die Werra ein. Die Werra ist dadurch der am stärksten mit Salz belastete Industriefluss in Mitteleuropa. Auch die Süßwasserflora der Weser ist nachhaltig geschädigt oder zerstört worden. Der Vorschlag von Kali & Salz, die Abwässer über eine Pipeline
zur Nordsee zu transportieren, ist mittlerweile vom Tisch. Das Entsorgungsproblem soll nun durch eine Pipeline zur Oberweser verlagert werden. In der Veranstaltung werden Alternativen zu den Vorschlägen von Kali & Salz im Umgang mit der Werra- und Weserversalzung vorgestellt.

Auch die Stadt Hameln beschäftigt sich als Anrainer mit dem Problem.

Im Stadtrat wird am 11.3. eine Resolution zur Beendigung der Weserversalzung (öffentliche Vorlage) und zur Umsetzung des 3-Stufen-Plans der Werra-Weser-Anrainerkonferenz behandelt. In der Resolutuion widerspricht die Stadt dem von der Hessischen Umweltministerin Piska Hinz und dem K+S Vorstandsvorsitzenden Norbert Steiner vorgestellten Vier-Phasen-Plan zur Salzwasserentsorgung.

 
19. September 2012

Piraten & LINKE: Stadt muss sich stärker für saubere Weser einsetzen

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Die Stadt Hameln soll der Werra-Weser-Anrainerkonferenz beitreten und sich dafür einsetzen, dass die Versalzung der Weser aufhört“, fordert die gemeinsame Ratsfraktion Piratenpartei und DIE LINKE. „Wir hoffen, mit unserem Antrag an den Rat der Stadt damit bei den anderen Ratsparteien offene Türen einzurennen“, erklärt Ratsherr Peter Kurbjuweit (LINKE). In der letzten Sitzung des Umweltausschusses hatte die Stadtverwaltung den Kommunalpolitikern ausführlich über die Salzeinleitung der Firma K + S AG in Werra und Weser informiert. „Fast alle Städte und Gemeinden entlang der Weser sorgen sich, das das Grundwasser und Trinkwasserspeicher versalzen und setzen sich für sauberes Weserwasser ein. Die Stadt Hameln kann da nicht auf ihrem Zuschauerposten bleiben. Schließlich geht es auch um den Schutz unseres Grundwassers und der Trinkwasserspeicher für Hameln“, bekräftigt Kurbjuweit, der für die Fraktion das Mandat im Umweltausschuss wahrnimmt.

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