Die LINKEN sind Mitbegründer des Antiatomplenums
27. Oktober 2011

Katastrophenschutzplan des Landkreises im Fall eines Reaktorunglücks in Grohnde vollkommen unzureichend

antiatom_260x144Katastrophenschutzplan des Landkreises im Fall eines Reaktorunglücks in Grohnde vollkommen unzureichend


"Die Menschen im Landkreis können sich nicht darauf verlassen, dass sie sofortige und ausreichende Hilfe bekommen, sollte es im AKW Grohnde zu einem

Unglück kommen. Der Katastrophenschutzplan ist vollkommen unzureichend," so Frank Pook, Kreistagsabgeordneter der Linken in Hameln-Pyrmont.

 

"Ich kann Herrn Landrat Butte nur zustimmen, dass ein Reaktorunglück, nicht nur den eigenen Zuständigkeitsbereich, sondern auch die logistischen Möglichkeiten einer kommunalen Gebietskörperschaft wie den Landkreis Hameln-Pyrmont' überfordert". So teilte es Landrat Butte dem

Niedersächsischen Innenminister Uwe Schünemann am 11.4., nach dem GAU von Fukushima, mit.

Weiterlesen...
 
04. Oktober 2011

Der Castor rollt wieder!!!

waermebildTrotz hoher Strahlenwerte im Zwischenlager Gorleben, der ungeklärten Atommülllagerung und der Proteste der Anti-AKW Bewegung verdichten sich die Anzeichen: Auch in diesem Jahr– am letzten Novemberwochenende – wird ein Castor aus Frankreich ins Wendland fahren. Und so wird es auch in diesem Herbst wieder einen bewegten und bewegenden Anti-Atom-Herbst geben – mit Demonstrationen im Oktober/November; mit Aktionen und Blockaden auf der Castorstrecke ab der geplanten Abfahrt in Frankreich am 24.11. und mit seinem Höhepunkt ab dem 26.11. im Wendland selbst.

 

DIE LINKE unterstützt das Anliegen der Anti-AKW Bewegung und wird sich an den Protesten rund um den Castortransport beteiligen (Beschluss des PV vom 28.9.2011). Und die Fraktion DIE LINKE im Bundestag plant wie im vergangenen Jahr, öffentlich-sichtbar im Wendland präsent zu sein: mit unseren Positionen, mit eigenen Aktivitäten und Abgeordneten, die die Aktivitäten der Anti-Atom-Bewegung begleiten.

Auch wenn jetzt noch nicht alle Aktivitäten klar sind, merkt Euch das letzte Novemberwochenende für die Proteste im Wendland in Euren Kalendern vor!

Wir haben in diesem Herbst die Chancen, neben und mit der Anti-AKW Bewegung ein sichtbares Zeichen für eine wirkliche Energiewende und gegen die herrschende Atompolitik der Bundesregierung zu setzen – ob gegen den Weiterbetrieb der neun noch laufenden AKWs oder die verantwortungslose Atommüllpolitik!

Weiterlesen...
 
01. Juni 2011

Laufzeit- und Renditegarantie für die Atomlobby

„Das Ausstiegskonzept von Schwarz-Gelb verdient den Namen nicht. Union und FDP verkaufen eine Laufzeit- und Renditegarantie als Atomausstieg. Das ist ein Versuch, die Menschen hinters Licht zu führen", so Dorothée Menzner anlässlich der Kontroverse über den Atomausstieg bis 2022. Die energiepolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:

„Die nächsten AKWs sollen erst 2021 vom Netz gehen, Reststrommengen des Pannenreaktors Krümmel sollen übertragen werden können und dann soll auch noch ein Altmeiler bis 2013 auf "stand by" gehalten werden.

Da ist die Bundesregierung im vorauseilenden Gehorsam vor den Atomkonzernen und ihren Lobbyisten eingeknickt - gegen jeden Sachverstand und den Willen der Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger.

Trotz aller Beteuerungen bleibt der endgültige Ausstieg nicht nur in weiter Ferne, sondern ist bei nächster Gelegenheit umkehrbar, solange das Verbot der Nutzung der Kernenergie nicht Verfassungsrang bekommt. Dies umso mehr, als die Koalition beim Ausbau der Erneuerbaren trotz dem einen oder anderen Schritt nach vorn eher auf der Bremse steht.

So kann und wird es keinen Konsens geben. Weder mit der LINKEN noch mit den Menschen, die völlig berechtigt einen unverzüglichen und unumkehrbaren Ausstieg aus der Hochrisikotechnologie fordern - und weiter fordern werden.“


Konzept zum Atomausstieg der Linksfraktion im Bundestag - Langfassung

Konzept zum Atomausstieg der Linksfraktion im Bundestag - Kurzfassung

 

 
11. Mai 2011

Auf zur Demo gegen Atomkraft am 28.5. in Hannover

Wann, wenn nicht jetzt?

 

Mitte Juni läuft das "Moratorium" der Merkel-Regierung aus. Es besteht die Gefahr, dass von den acht vorübergehend abgeschalteten AKWs einige wieder hochgefahren werden.

Jetzt müssen Konsequenzen gezogen werden. Jetzt, nicht irgendwann. „Abschalten“ lautete die unüberhörbare Forderung mehrerer hunderttausend Menschen bei den Großdemonstrationen am 26. März und am 25. April 2011 überall in der Republik. 

 

Wer, wenn nicht wir? Von Hameln nach Hannover!

 

Am 28.5. wird erneut bundesweit demonstriert, diesmal in 21 Städten.
Auch in Hannover! Sei dabei - und sag es weiter!

 

Die Demonstration startet um 12 Uhr in Hannover auf dem Opernplatz.

 

In HAMELN fährt die S-Bahn nach Hannover um 10:50 Uhr ab.

(Mitstreiter_innen die mit dem Wochenendticket fahren wollen, sollten sich um 10:30 Uhr vor dem Bahnhof Hameln treffen)

 

Sieben Schritte zum Atomausstieg


Die Bundestagsfraktion der Linken hat ihr Konzept für den Atomausstieg beschlossen. Gregor Gysi stellte es am 10. Mai der Presse vor:

»Wir haben uns mit Anti-Atom-Initiativen und -verbänden über die sieben nötigen Schritte zum Atomausstieg verständigt:

1. Elf AKW müssen 2011 stillgelegt werden,
2. Atomausstieg ist möglich bis 2014,
3. Atomausstieg muss ins Grundgesetz,
4. Klimaschutz und Ausstieg sind kein Widerspruch,
5. Wir brauchen eine Strompreiskontrolle,
6. Wir brauchen Förderung Guter Arbeit für die vom Ausstieg betroffenen Beschäftigten der AKW,
7. Wir sind die Einzigen, die die Entmachtung der Stromkonzerne sind.«

 

weiterlesen

 
31. Januar 2011

Der Umweltbericht von Hameln ist da!

Der Umweltbericht vom Kreis Hameln-Pyrmont ist da! Hier können Sie ihn einsehen und ggf. herunterladen

 

DIE LINKE: Umweltbericht ohne Angaben zur Strahlenbelastung durch das AKW Grohnde

Die Veröffentlichung des Umweltberichts des Landkreises Hameln-Pyrmont wird von der LINKEN begrüßt. „Mit dem Umweltbericht können sich die Bürgerinnen und Bürger über die Sicht ihrer Kreisverwaltung auf erkannte Umweltprobleme informieren“, erklärt Frank Pook, Kreistagsabgeordneter. Wieviele Schweine und Hähnchen im Landkreis inzwischen gemästet würden, dürfte zum Beispiel vielen Bürgern nicht bekannt sein..

„Viele Eltern machen sich allerdings auch Sorgen über erhöhte Strahlenbelastungen und Krebsrisiken in der Nähe von Atomanlagen“, so Frank Pook. „Da hat der Bericht eine Lücke“. Obwohl inzwischen für ganz Niedersachsen ein Krebsregister und sogar ein besonderes bundesweites Kinderkrebsregister in Mainz geführt werde, würden diese Daten im Umweltbericht nicht erwähnt. „Für DIE LINKE habe ich deshalb zur Kreistagssitzung im März eine Anfrage an die Verwaltung gerichtet. Wir wollen wissen, ob die landkreisbezogenen Daten bekannt sind und welchen Handlungsbedarf die Kreisverwaltung sieht“, erläutert der Kreistagsabgeordnete aus Aerzen. Er erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass in der letzten Sitzung des Niedersächsischen Landtages selbst CDU und FDP eine gründliche Untersuchung der gehäuften Fälle von Leukämie bei Kindern, die in der Nähe von Atomanlagen aufwachsen, gefordert haben.

 

Lesen Sie hier die Anfrage an die Kreisverwaltung von Frank Pook

Februar 2011

Weiterlesen...
 

Atomausstieg fiX!

Powered by Joomla!. Template modifiziert 2011 von B. Mex. Gültiges XHTML und CSS. Optimiert für Mozilla Firefox.